Außenleuchten - Die drei Gruppen
Unser Außenleuchtenprogramm läßt sich grundsätzlich in drei Gruppen gliedern. Neben der allgemein üblichen Standardtechnik bieten wir die Sekundärtechnik und die Lichtleit-Sekundärtechnik.

Die Lichtleit-Sekundärtechnik ist durch drei wesentliche Komponenten gekennzeichnet:
Das Licht koppelt im Betrieb aus der Primäroptik in das Lichtleitsystem, welches sich im Mastrohr befindet, ein. Am Mastrohrende wird das Licht auf den im Leuchtenkopf montierten Sekundärreflektor fokussiert. Dieser lenkt das Licht sehr gut entblendet auf die auszuleuchtenden Bereiche. Der Leuchtenkopf ist also, abgesehen von dem Sekundärreflektor, völlig leer.
Die Masttür ist aus Sicherheitsgründen mit einem speziellen Stiftimbus zu öffnen. Alle zu wartenden Teile sind in einem Einschub aus Polycarbonat gekapselt, der beim Lösen einer Schraube komplett herausgenommen werden kann. Mit diesem Einschub wird zusätzlich der Schutzgrad 2 (Schutzisolierung) realisiert. Fortan können die entsprechenden Teile sehr bequem und werkzeuglos ausgewechselt werden. Sie benötigen keinen Steiger zur Wartung! Da der Leuchtenkopf zum Wechseln des Leuchtmittels nicht mehr demontiert werden muss, wird eine spätere Verunreinigung extrem minimiert.
Die Lichtleit-Sekundärtechnik eignet sich allerdings nicht für Auslegerleuchten, da der Aufwand und die Verluste, um das Licht um mehrere Ecken zu leiten, zu hoch wären. In solchen Fällen wird von uns die Sekundärtechnik verwendet.
Bei der Sekundärtechnik befindet sich das Leuchtmittel im unteren Teil des Leuchtenaufsatzes. Das Licht wird vom sich dort befindlichen Primärreflektor gebündelt und direkt nach oben, zum Sekundärreflektor geleitet. Der Sekundärreflektor ist am Leuchtendach befestigt und lenkt das Licht gut entblendet exakt dorthin, wo es benötigt wird.
Zur Wartung des Leuchtmittels muss, mit Hilfe eines Steigers, der Leuchtenkopf demontiert werden. Bis auf den Kabelübergangskasten im Mastfuß sind sämtliche anderen elektrischen Bauteile im Ausleger platziert.
Die Sekundärtechnik empfehlen wir zumeist dann, wenn wir bei den Aufsatzleuchten die Lichtleit-Sekundärtechnik einsetzen und zusätzlich noch Auslegerleuchten gewünscht werden. Da das Licht bei beiden Technikvarianten über den gleichen Sekundärreflektor verteilt wird, ist der optische Eindruck sehr ähnlich.
Als Standardtechnik bezeichnen wir die allgemein gebräuchliche Außenleuchtentechnik, bei der sich Leuchtmittel und Ringblende zentral im Leuchtenaufsatz befinden. Die Lichtabstrahlung erfolgt weitestgehend direkt. Zur Wartung der Leuchte muss der Leuchtenkopf demontiert werden. Es ist ebenfalls ein Steiger erforderlich.
Mit der Lichtleit-Sekundärtechnik bzw. Sekundärtechnik lässt sich das Licht wesentlich genauer auf die zu beleuchtenden Bereiche lenken, was eine bessere Lichtverteilung auf der auszuleuchtenden Fläche bewirkt. Damit verringern sich auch die Verluste, die sonst durch Streuung des abgestrahlten Lichts entstehen würden. Als Resultat erhalten wir einen höheren Beleuchtungswirkungsgrad und damit mehr Licht bei gleicher Anschlussleistung.
Produkte aus dem Bereich Außenleuchten:
Im Seminar im November 2010 stand unsere Seminar-Reihe unter den Schwerpunkten Ergonomie und Energieeffizienz. weiterlesen...