Das Color Matching - Verfahren arbeitet nach dem Prinzip der Fehlfarbenverstärkung.
Jeder Körper erscheint in der Farbe derjenigen Wellenlängen, die er am stärksten reflektiert.
Für das menschliche Auge sind dabei geringe Unterschiede ähnlicher Farben kaum wahrnehmbar. So können Fahrzeugteile, die im Werk unter Kunstlicht farblich passend erscheinen, bei manchen Tageslichtbedingungen plötzlich stark abweichen.
Genau hier setzt das Color Matching - Prinzip an. Ein Farbdetektor scannt die Farbe der zu untersuchenden Oberfläche. An dem Farbdetektor sind kalibrierte Messlampen angebracht, um eine präzise Erfassung der Oberflächen-Daten zu garantieren.
Die vom Farbdetektor erfassten Daten werden zu einer Steuereinheit übertragen und in dieser automatisch nach DIN 6173 analysiert.
Von hier aus werden die so genannten Color Control - Optiken direkt digital angesteuert. Je nach Farbe des zu prüfenden Objektes wird die Farbtemperatur der Optiken so geregelt, dass vorhandene Farbabweichungen, z.B. der Karosserieteile deutlich aufgezeigt werden.
Darüber hinaus lässt sich jede Tageslichtsituation durch Veränderung von Lichtrichtung und Farbtemperatur real und zuverlässig nachstellen.
Das Color Matching - Verfahren kann überall dort angewandt werden, wo es auf eine korrekte Farbübereinstimmung von verschiedenen Einzelteilen und Materialien ankommt.
Produkte zur Farbabmusterung (Color Matching):
Im Seminar im November 2010 stand unsere Seminar-Reihe unter den Schwerpunkten Ergonomie und Energieeffizienz. weiterlesen...