Bei der Farbmessung kommt je nach Anwendung ein Roboter oder ein Stativ mit Farbmesskopf zum Einsatz.
Um mögliche Farbdifferenzen erkennen zu können, misst dieser Farbmesskopf zunächst das vom Urmuster reflektierte Licht einer Referenzlichtquelle aus verschiedenen Winkeln.
Hierbei ist jeder beliebige Messwinkel möglich. Nach der Erfassung der Referenzwerte misst der Farbmesskopf an vorher festgelegten Punkten die zu prüfende Fläche. Ganz gleich, ob es sich um glatte oder gekrümmte Flächen handelt - der Farbmesskopf passt sich zuverlässig jeder Situation an.
Die Messzeit von einer Sekunde und die hohe Wiederholgenauigkeit sind echte Markenzeichen dieses Systems. Die erfassten Messdaten werden auf einem Rechner mit Hilfe einer eigens dafür entwickelten Software ausgewertet. Hier werden die Messdaten mit dem zuvor eingelesenen Urmuster verglichen und automatisch auf die Einhaltung vorgegebener Toleranzen überprüft.
Alle Messwerte werden in den Lab-Farbraum konvertiert und in einer Datenbank gespeichert. Messwerte und Urmuster können mittels der Software auch in andere Datenbanksysteme exportiert werden. Weltweite Vernetzungen mit anderen Produktionsstandorten oder Zulieferern sind somit kein Problem mehr.
Reklamationen auf Grund von Farbabweichungen gehören der Vergangenheit an.
Das System wurde von der Bundesanstalt für Materialforschung und - prüfung (BAM) bestätigt.
Im Seminar im November 2010 stand unsere Seminar-Reihe unter den Schwerpunkten Ergonomie und Energieeffizienz. weiterlesen...