Das Flatscan-System ist eine Messmethode, mit der man sehr kleine Rohbaufehler wie Pickel, Beulen und Dellen ab einer Höhendifferenz von mehr als 5µm erfassen kann.
Das System besteht aus mehreren LED-Optiken, die auf einem Kreissegment über dem Messobjekt positioniert sind. Damit ist es möglich, unterschiedlich geformte Bauteile im laufenden Fertigungsprozess hundertprozentig zu kontrollieren. Die Durchlaufzeit pro Bauteil beträgt dabei ca. 4,9 Sekunden.
Die feine Schattenbildung des Oberflächenfehlers wird durch das tangentiale Streiflicht so verstärkt, dass die Sichtbarkeit des Fehlers erheblich erhöht wird. Die integrierten Kameras liefern Teilkontrollbilder, die dann mit einer entsprechenden Software auf einen PC übertragen und dort ausgewertet werden.
Die gefundenen Fehler mit den zugehörigen Fehlerkoordinaten werden in einer Datenbank abgelegt oder an ein Kennzeichnungssystem übermittelt und auf dem Bauteil markiert.
Im Seminar im November 2010 stand unsere Seminar-Reihe unter den Schwerpunkten Ergonomie und Energieeffizienz. weiterlesen...